Kurzzeitunterricht (KZU)

Der Kurzzeitunterricht (KZU)  ist für alle Schüler* verpflichtend, die im SPZ vom ambulanten Behandlungsrahmen in eine sog. medizinisch- therapeutische Komplexbehandlung wechselten.

Diese Kurzzeitunterrichtsform beginnt mit einer mindestens einwöchigen Einzelförderung in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr und findet außerhalb des regulären Vormittagsunterrichts statt.
Ziel des Einzelunterrichts ist, dass sich der Schüler* und die zukünftige Lehrkraft schneller aneinander gewöhnen und eine Beziehung aufbauen können. Hierdurch soll der spätere Wechsel in die schon bestehende altersspezifische Lerngruppe mit festen Regeln und Strukturen erleichtert werden.

Der Unterricht (im Regelfalle am Unterrichtsmaterial der Heimatschule angelehnt) findet in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen statt. Je nach Bedarf und Notwendigkeit können    lebenspraktische Unterrichtsinhalte aus  dem Werk- und Hauswirtschaftsbereich mit einfließen.

Verläuft diese erste Phase des Einzelunterrichts für beide Seiten positiv, so ist vorgesehen, dass der Schüler* hiernach für zwei Schulstunden am Unterricht  der vorgesehenen Lerngruppe teilnimmt. Konnte hier die grundsätzliche Gruppenfähigkeit unter Beweis gestellt werden, so nimmt der Schüler* dann nach einer weiteren Woche am gesamten Unterrichtsangebot (= vier Schulstunden) teil.

Die Gruppengröße sieht eine Anzahl von vier bis max. zehn Schülern* vor.

Die An- und Abreise  des Schülers* muss während dieser Zeit von den Eltern in Eigenregie organisiert und gewährleistet werden.